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Beispiele aus Friedrichshain und Kreuzberg Arbeitseinsatz für den
Endsieg: Mehr als 400 000 Menschen aus über 20 Nationen mußten
allein in der »Reichshauptstadt« während des Zweiten Weltkrieges
Zwangsarbeit leisten.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entschädigungsdiskussion haben
elf der im Arbeitskreis
Berliner Regionalmuseen verbundenen Bezirksmuseen in öffentlichen
und Firmenarchiven recherchiert sowie Zeitzeugen und Betroffene befragt.
Im Ergebnis entstand die erste umfassende Dokumentation zur Geschichte
der Zwangsarbeit in Berlin, eine informative Wanderausstellung, die in
den einzelnen Bezirken jeweils ergänzt wurde.
Im Auftrag der Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksverordnetenversammlung
recherchierten Mitarbeiter/innen des Kreuzberg Museums ein Jahr lang,
an welchen Orten im Bezirk Zwangsarbeiter/innen arbeiten mussten und wo
sie untergebracht waren. Die Ausstellung bot zusammen mit 50 Hinweistafeln
im Stadtraum Einblicke in das breite Spektrum dieses bisher wenig beachteten
Themas. Zur Ausstellung ist ein viersprachiger Katalog erschienen (engl.,
poln., russisch und dt.), 112 Seiten, 10 Euro
Internetpräsentation
"Zwangsarbeit in Friedrichshain und Kreuzberg 1938-1945"
Die kompletten Rechercheergebnisse mit bisher unbekannten und noch unveröffentlichten
Dokumenten wurden multimedial aufbereitet und lassen sich im Netz betrachten.
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