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Die Ausstellung zeigte das Panorama zweier Berliner Straßen, in denen
Wohnen und Arbeiten traditionell eng miteinander verknüpft waren und sind.
In der Nachkriegszeit erfuhren sie eine jeweils unterschiedliche Prägung
im Ostteil und im Westteil Berlins, diesseits und jenseits der Spree.
In der Oranienstraße leben mehr Menschen nicht-deutscher Herkunft, die
Sanierung ist offiziell abgeschlossen. In der Boxhagener Straße befindet
sich noch vieles im Umbruch, die Sanierung ist in vollem Gange. Seit Anfang
2001 liegen beide Straßen im frisch-fusionierten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Die »ungleichen Schwestern« sind Nachbarinnen geworden und nähern sich
einander langsam. Ansichten einzelner Häuser, Selbstzeugnisse der Bewohner,
dreidimensionale Blicke hinter die Fassaden, Ton- und Filmbeispiele dokumentieren
das Alltagsleben in spannenden Facetten. Historische Fotos und Texte bieten
anschauliche Informationen über die Geschichte der beiden Straßen.
Eine Ausstellung der ASUM GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich
Bezirksgeschichte und Museum des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg
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