Gedenken an das Frauengefängnis Barnimstraße
Die überarbeitete Ausstellung der Geschichtswerkstatt Georg-Weerth-Oberschule und des Paul Singer Vereins ist in einer out-door-Version seit Ende Februar am Zaun der Jugendverkehrsschule in der Weinstraße gegenüber der Georg-Weerth-Oberschule zu sehen.
Hier finden Sie eine Online-Version der Ausstellung.
Gefördert aus Mitteln des
Lokalen Aktionsplans Friedrichshain-Kreuzberg im
Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut"
Kunstwettbewerb zur Erinnerung an das Frauengefängnis Barnimstraße
Realisierungsempfehlung
„Hörweg durch ein Gefängnis für Frauen und 5 politische Systeme“
von christoph meyer chm.
Sieben Künstlerinnen und Künstler waren aufgefordert, ein Gesamtkonzept zur Erinnerung an das ehemalige Frauengefängnis Barnimstraße zu entwickeln.
Am 7. Mai hat das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Dr. Stefanie Endlich den Entwurf „Hörweg durch ein Gefängnis für Frauen und 5 politische Systeme“ von christoph meyer chm. zur Realisierung empfohlen. Ein Audioweg mit Kopfhörern wird nun das Eintauchen in die persönlichen Erfahrungen der in der Barnimstraße inhaftierten Frauen und die genaue Rekonstruktion des nicht mehr existierenden Gebäudes ermöglichen. Die Hörenden begegnen gehend der Geschichte des Ortes und finden sich in Situationen der dort inhaftierten Frauen in verschiedenen politischen Systemen. Sie werden in die Perspektive dieser Frauen eingeführt und mit Entscheidungen, die sie damals ins Gefängnis brachten, konfrontiert.
